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Die Chihuahua-Bande

Unser kleines Rudel… Es begann alles mit einem kleinen Chihuahua, dem wir ein besseres Leben ermöglichen wollten, kurze Zeit später beschlossen wir einen zweiten Chihuahua aufzunehmen.

Naja und wenn man mal in der Szene ist und die vielen Hunde in den Tierheimen und den Tötungsstationen sieht, kann es schon mal passieren, dass man sich in einen weiteren verliebt. Wir dachten, auf einen mehr oder weniger kommt es auch nicht an, so folgte Chihuahua-Mix Nr. 3 aus Spanien. Nach einem Besuch im Tierheim zwecks Tierkommunikation war ein Prager Rattler mehr daheim und der Versuch unsere entlaufene Katze in einem anderen Tierheim zu finden, endete mit der Aufnahme unseres fünften Chihuahuas.

So hatten wir innerhalb relativ kurzer Zeit fünf neue Mitbewohner und jeder brachte seine eigene Geschichte mit. Es dauerte, bis sich jeder einzelne in unserem Heim sicher fühlte.

Und wie verhält man sich da als gefühlsbetonter Mensch? Richtig – Augen zudrücken, Eigenschaften vermenschlichen, Mitleid mit ihnen haben und alles putzig finden. Das Ergebnis: eine kleine Rasselbande, die mich bald nicht mehr ernst nahm. 

Darüber hinaus hatte jeder Hund seine eigenen Macken:

  • Einer hatte Angst vor einem Hund, der größer war als er selbst und ging gegebenenfalls auch nach vorn. Dabei machte gleich ein zweiter mit.
  • Zwei andere verbellten jeden Besucher – und den Postboten erst recht! Wenn das alles nichts half, probierten die beiden es mit zwicken (das geht gar nicht!).
  • Unsere Prinzessin konnte man rufen, so oft man wollte – sie kam nur, wenn sie es für angebracht hielt. Was aber gerade, wenn sie frei laufen durfte, von Vorteil gewesen wäre. Und zu guter Letzt wurden sie immer unsauberer. Oder war es vielleicht ein Markieren?

Es hatte den Anschein als würden sie zunehmend frecher und mehr und mehr Problemchen schlichen sich ein. Mir war bald klar, dass ich die derzeitige Situation für unser Zusammenleben so nicht schleifen lassen konnte. Wir wollten ja, dass sich unser Rudel in manchen Situationen (frei laufen, Besuch etc.) zu benehmen wusste.

So kam der erste Hundetrainer ins Haus, kostete nur Geld, konnte uns aber nicht weiterhelfen. Dann begannen wir mit dem Training in der Hundeschule und arbeiteten mit den einzelnen Hunden (was natürlich auch sehr wichtig und gut war und wir auch nach wie vor machen). Doch zu Hause im Rudel war alles anders.

Ich war wieder auf der Suche nach einem professionellen Hundetrainer, der ins Haus kommt und das komplette Rudel vor sich hat, um Lösungen anzubieten.

Irgendwie bin ich auf Sabine aufmerksam geworden. Nein eigentlich sie auf mich, aber egal, ich versprach mir viel von ihr und ich konnte auch meinen Mann davon überzeugen, noch einem Hundetrainer eine Chance zu geben.

Unser erster Termin mit Sabine war sehr aufschluss- und lehrreich, aber auch lustig. Sie meinte vor allem, ich müsse meine Einstellung den Hunden gegenüber ändern sowie Gedanken des Mitleids wegen deren teilweise schrecklichen Vorgeschichten aus meinem Kopf bekommen.

Ich war ja versucht, die Hunde zu verstehen, dabei erklärte mir Sabine, wie Hunde so ticken. Das alles gab mir sehr zu denken und irgendwie war alles, was sie uns vermittelte, auch logisch.

Danach ging es los: mit räumlichen Veränderungen, Überprüfung meiner eigenen Aktionen und Reaktionen. Unser gesamter Tagesablauf, vor allem meiner, wurde komplett auf den Kopf gestellt. Ich gestehe, manchmal war ich skeptisch, ob wir das alles überhaupt umsetzen können, damit unsere Familie inklusive der Tiere die nächsten Jahre eine schöne gemeinsame Zeit haben kann.

Aber wir versuchten alle Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen. Die Übungen erledigten wir so fleißig, dass sich bereits nach kurzer Zeit eine enorme Besserung einstellte. Klar gab es auch Rückschläge, aber wir hatten schon so vieles erreicht und es hat sich so vieles gebessert, dass wir uns davon nicht unterkriegen ließen und wir übten weiter.

Wir waren von den Fortschritten selbst so überwältigt, dass ich für den nächsten Termin die Idee hatte, den Kontakt und Umgang unserer beiden schwarzen Chihuahuas mit einem Hund, der etwas größer ist als meine, auszuprobieren und zu trainieren.

Das zweite Treffen fand statt, es wurden die kleinen Fehler, die noch vorhanden waren oder sich wieder eingeschlichen hatten, besprochen und korrigiert. Und auch das Unmögliche wahr gemacht. Es dauerte nicht lange und ich ging mit einem Chihuahua aus meiner Bande und einem großen schwarzen Hund namens Balou aus Sabines Bande spazieren!

Wie bereits erwähnt, habe ich mir ja viel erwartet, aber mit Sabines Tipps und Unterstützung hatten wir sogar noch mehr erreicht!

Liebe Sabine, wir danken dir ganz herzlich für alles!
Silvia, Jörg und Niclas samt Pauli, Aimee, Maxi, Georgie & Timmy

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